Einblicke in die Mikrobiologie

Viele Menschen verbinden mit dem Wort „Mikrobiologie“ oft eher Themen wie Hygiene und Krankheiten. Dabei sind die Mikrobiologie und die Molekularbiologie weit mehr und vor allem sind sie bei der Produktion alltäglicher Lebensmittel oder Haushaltserledigungen nicht mehr wegzudenken.

Das Projekt MikiE – Mikroben im Einsatz – entwickelte sich Stück für Stück. Vor allem Leuten, die wenig oder überhaupt nicht mit mikrobiologischen Themen in Kontakt kommen, sind ideale Quellen für Ideen. Was interessiert Menschen, die nicht so tief (wie wir) in dieser Fachrichtung stecken? Wodurch werden die Menschen fasziniert?

Innerhalb des Projektes möchten wir gerne zwei Sachen hervorheben, die wir als Publikumslieblinge bezeichnen würden:

Durch Personifizierungen von Mikroben in Form von Zeichnungen wollten wir einige Vertreter der Extremophilen vorstellen. Die positive Resonanz (die Mikroben wurden für „niedlich“ befunden) führte zur Entwicklung eines „Tests“, welche Mikrobe am besten zu den eigenen Lebensgewohnheiten passt. Bei öffentlichen Veranstaltungen kam dieser „Persönlichkeitstest“ gut an und so hatten auch bereits viele Interessierte viel Spaß bei dem Quiz „Welches Extremophil bist du“, das nicht allzu ernst genommen werden sollte.

Mikroben im Einsatz (Zeichnungen: Christin Burkhardt)

Für uns Mikrobiologen ist die Laborarbeit sehr vertraut. Was für uns so selbstverständlich ist, haben die meisten Menschen noch nie betreten. Vor allem Studierende und Schülerinnen und Schüler haben oft keinen Zugang, sollen aber die Theorie der Versuche verstehen. Somit kam die Idee, ein Computerspiel zu entwickeln, bei dem virtuell in die Laborwelt eingetaucht werden kann. Die Geräte und alles was dazu gehört können spielerisch verwendet und kombiniert werden. Das Konzept beinhaltet auch detailreiche Funktionen, wie Handschuhe, die angezogen werden müssen, um die virtuelle Hand vor giftigen Chemikalien zu schützen.

Virtuelles Labor (Foto: MikiE)

Dieser Beitrag wurde verfasst von Carola Schröder, Christin Burkhardt und Philip Busch.

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