IRIS – Individual Resorbable Intestinal Stents

IRIS – Individual Resorbable Intestinal Stents

IRIS – Individual Resorbable Intestinal Stents

Darmdefekte aufgrund von Nahtleckagen oder Verletzung können im Regelfall durch eine chirurgische Naht wieder behoben werden. Der Inhalt des Magendarmtrakts (Magensaft, Galle, Pankreassekret oder Stuhl) und nachgeschaltete Darmengstellen bewirken gerade bei Dünndarmdefekten oft ein Aufreißen der Naht mit erneuter Leckagebildung. Der konstante Austritt von Darmsekret ist dann mit einer hohen Einschränkung der Lebensqualität verbunden, die von Pflegebedürftigkeit bis hin zu Nierenversagen reicht. Im Rahmen des Projektes sollen resorbierbare Darmstents entwickelt werden (Design, Materialauswahl, Fertigungsprozesse), um die Wundheilung bei Darmdefekten schneller und nachhaltiger zu realisieren. Die Herausforderung besteht dabei im Prozess von der medizinischen Problemstellung zur technischen Lösung. Dieser wird durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Fachbereichs Endoskopie des UKE mit dem Institut für Kunststoffe und Verbundwerkstoffe der TUHH begegnet.

Beiträge zu diesem Projekt: