Stephanie Stelzer – Insights https://insights.tuhh.de/de/ Einblicke in das digitale Experimentierfeld für Lehre und Forschung an der Technischen Universität Hamburg Thu, 06 May 2021 20:28:14 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.17 https://insights.tuhh.de/wp-content/uploads/2018/06/cropped-Flavcon_I_Kusiv-32x32.png Stephanie Stelzer – Insights https://insights.tuhh.de/de/ 32 32 Master Berufliche Bildung https://insights.tuhh.de/de/blog/project/master-berufliche-bildung/ Wed, 21 Nov 2018 16:34:15 +0000 https://insights.tuhh.de/?post_type=project&p=18254

Der Master Berufliche Bildung ist ein berufsbegleitendes Studienangebot für angehende Lehrkräfte an beruflichen Schulen.

Die Lehrerbildung befindet sich seit Jahren im Umbruch. Traditionelle Studienangebote sind vor allem für die Zielgruppen in der gewerblich-technischen Lehrerbildung nicht attraktiv. Die klassischen Angebote der Universitäten in Form eines Vollzeitstudiums sind aufgrund der Studienbedingungen wie Dauer, Zulassungsvoraussetzungen oder Zeitumfang für die Zielgruppe häufig mit großen beruflichen oder privaten Einschränkungen verbunden.

Die TU Hamburg geht zusammen mit dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung einen neuen Weg und bietet mit dem Programm Master Berufliche Bildung eine berufsbegleitende Alternative für Fachkräfte mit einem Bachelor-, Master- oder Diplomabschluss, die sich praxisbezogen für eine Tätigkeit in der beruflichen Bildung auf Masterniveau qualifizieren möchten.

Dazu wurde ein modular aufgebautes E-Learning Angebot entwickelt, das speziell auf berufstätige Fachkräfte zugeschnitten ist. Sein modularer sowie zeitlich und örtlich flexibler Aufbau, verbindet wissenschaftliche Reflexion, Qualifikation und Berufspraxis mit Anrechnungspotenzialen.

Damit stehen den Absolvent_innen Karrierewege in beruflichen Schulen sowie außerschulischen Trägern beruflicher Aus- und Weiterbildung offen. Beide Abschlüsse sind auf Beschäftigungsfelder mit berufspädagogischen, stark kommunikativ geprägten oder auf die Personalentwicklung bezogenen Anteilen ausgerichtet. Es bietet sich ebenfalls die Qualifizierungsoption für eine wissenschaftliche Laufbahn.

In projekt- bzw. problemorientierten Lernangeboten studieren die angehenden Lehrkräfte in einer digitalen Lernumgebung und können damit ihr theoretisches Wissen direkt auf die schulische Praxis anwenden und ihre praktische Tätigkeit reflektieren. Das Studienangebot wird wissenschaftlich begleitet und dabei stetig weiterentwickelt.

Vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung und dem Erreichen übergeordneter Lernziele, wie Selbststeuerung und lebenslanges Lernen, bildet die ePortfolioarbeit ein Kernelement innerhalb des Lernprozesses im Weiterbildungsmaster. Dies ermöglicht die Dokumentation des Lernprozesses, das Sichtbarmachen des Kompetenzaufbaus, die Förderung von selbstorganisiertem Lernen, die erhöhte Übernahme von Verantwortung für den eigenen Lernprozess. Darüber hinaus fördert die Nutzung des ePortfolios die Weiterentwicklung der Lehr-Lernkultur in Richtung Dialogkultur, da die Studierenden sich untereinander vernetzen und austauschen können.

Dieser Austausch sowie die Betreuung der Studierenden werden im Online-Forum realisiert, welches an jeden Onlinekurs angegliedert ist. Die Beantwortung dringender Fragen erfolgt durch Tutorinnen und Tutoren, die einen Kurs betreuen. Fokus ist jedoch die Selbstorganisation innerhalb der Lerngruppe.

Das Studienangebot ist im Wintersemester 2018/19 gestartet und wird wissenschaftlich begleitet und fortlaufend weiterentwickelt.

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SciFiVisions https://insights.tuhh.de/de/blog/project/17622/ Tue, 13 Nov 2018 08:39:21 +0000 https://insights.tuhh.de/?post_type=project&p=17622

SciFiVisions stellt die Frage, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Mit Hilfe der Science Fiction (SF) nähern wir uns aktuellen Fragen der Gesellschaft und versuchen über die Zukunft nachzudenken. Wir nutzen die fiktionalen Szenarien der SF, um neue Blickwinkel auf Technologie einzunehmen und mögliche soziale Handlungsräume zu erkennen.

Weitere Projekte:

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Campus Innovation, 22.-23.11.2018 https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/26/campus-innovation-22-23-11-2018/ Fri, 26 Oct 2018 12:07:40 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=17037
Beitragsfoto: © Christian Barth

Die Campus Innovation …

wird seit 2003 jährlich vom Multimedia Kontor Hamburg (MMKH) veranstaltet. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen rund um die Zukunft der Hochschule – mit Blick auf die Potenziale IT-gestützter Maßnahmen und Technologien: Wie kann die zukunftsgerichtete Transformation von Lehre, Forschung und Hochschulmanagement durch den Einsatz von IT ermöglicht und erleichtert werden?

Die Campus Innovation richtet sich an Entscheider/innen und Gestaltende aus Hochschule, Politik und Wirtschaft, an Lehrende, Verwaltungspersonal und nicht zuletzt an Studierende. Mit jährlich über 600 Teilnehmenden hat sich die überregionale Fachkonferenz im deutschsprachigen Wissenschaftsraum als das größte Expertenforum zu Digitalisierung von Lehren, Lernen und Verwaltung an Hochschulen etabliert.

Unter dem diesjährigen Motto “Zugang, Transparenz und Diversität: Herausforderungen und Chancen für die Hochschulbildung” wird mit den Teilnehmenden unter anderem erörtert, welchen Beitrag die Digitalisierung im Hochschulbereich leisten kann und welche Impulse sich für eine selbstbestimmte, chancengleiche und demokratische Gesellschaft von morgen ableiten lassen.

Auch die Hamburg Open Online University ist auf der Campus Innovation vertreten. HOOU Projekte der TUHH stellen in verschiedenen Sessions ihre Arbeit vor:

  • Spielerisch lernen mit Kniffelix und MikiE, Donnerstag, 22.11.2018, 13:30-15:10 Uhr
  • Diversität mit Hop-on und RUVIVAL, Freitag, 23.11.2018, 15:50-17:30 Uhr
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Science Fiction Kino: Gattaca (13.12.2018) https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/26/science-fiction-kino-gattaca-13-12-2018/ Fri, 26 Oct 2018 10:18:43 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=16997

Was wäre wenn …?

Literatur- und Medienwissenschaftler Prof. Lars Schmeink (HCU Hamburg) läd im Rahmen seines HOOU Projekts SciFiVisions zu Filmabenden mit anschließender Diskussion ein. Im Projekt SciFiVisions geht es vor allem um das Denken von Zukunft, also um die Frage, wie die Zukunft aussehen könnte.

Im Fokus steht diesmal der Film “Gattaca” (Andrew Niccol, 1997) und die Zukunftsvisionen über Künstliches Leben.

Gesprächsgäste sind Prof. Dr. Ingrid Schneider (UHH) und Prof. Dr. Regine Kollek (TUHH).

Veranstaltungsort:
TUHH Campus, Gebäude H,
Dietze-Hörsaal (H0.16)
Start: 17 Uhr

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Science Fiction Kino: I, Robot (29.11.2018) https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/26/science-fiction-kino-irobot-29-11-2018/ Fri, 26 Oct 2018 10:13:04 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=16992

Was wäre wenn …?

Literatur- und Medienwissenschaftler Prof. Lars Schmeink (HCU Hamburg) läd im Rahmen seines HOOU Projekts SciFiVisions zu Filmabenden mit anschließender Diskussion ein. Im Projekt SciFiVisions geht es vor allem um das Denken von Zukunft, also um die Frage, wie die Zukunft aussehen könnte.

Im Fokus steht diesmal der Film “I, Robot” (Alex Proyas, 2004) und die Zukunftsvisionen über Künstliches Leben.

Gesprächsgäste sind Laura Fichter (UHH) und Patrick Göttsch (TUHH).

Veranstaltungsort:
TUHH Campus, Gebäude H, Dietze-Hörsaal (H0.16)
Start: 17 Uhr

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Open your MINT! (Kick-Off: Fr, 30.11.2018) https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/26/open-your-mint-kick-off-30-11-2018/ Fri, 26 Oct 2018 09:51:09 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=16910

Fr, 30. November 2018, 16–18 Uhr
in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg

Auftaktveranstaltung der HOOU-Workshopreihe

Wir leben in einer Welt des technologischen Fortschritts. Dinge, die noch vor ein paar Jahren undenkbar gewesen sind, gehören heute schon zu unserem Alltag: selbstständig fahrende Autos, 360-Grad-Kameras, virtuelle Realitäten. Doch bei all den Möglichkeiten, die uns die Technik mit ihren immer rasanteren Neuerungen bietet, sollten wir uns auch Zeit nehmen und uns die Fragen stellen: Was bringen diese Entwicklungen mit sich? Wie möchten wir in Zukunft leben?

Diese Fragen wollen die HOOU Projekte der TUHH im Rahmen der Workshopreihe Open your MINT! mit Interessierten diskutieren. Zur Auftaktveranstaltung am 30. November von 16-18 Uhr in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg stellen sich die Projekte vor und geben einen Ausblick auf ihre Workshop-Sessions.

Mit dabei sind:

tekethics – Welche ethischen Fragestellungen ergeben sich aus neuen Technologien?
SciFiVisions – Was können wir von Science-Fiction-Filmen für unsere Zukunft lernen?
RUVIVAL – Wie können wir nachhaltiger leben?
RhinoCloud – Was braucht es, um einen Roboter zu programmieren?
MikiE und Kniffelix – Mikroben und Enzyme im Einsatz – Was leisten die kleinen Helfer in unserem Alltag?

Das Event findet im Rahmen der MINT-Aktionstage der Hamburger Bücherhallen statt. Die Abkürzung MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit der Workshopreihe Open your MINT! möchten wir die Diskussion um diese Disziplinen anregen sowie ein Bewusstsein dafür schaffen (Open your mind), dass wir alle gefragt sind, den technologischen Fortschritt mitzugestalten.

Open your MINT! Kick-Off-Veranstaltung
Freitag, 30. November 2018, 16-18 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Am Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

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Von der Experimentierkiste zum Online-Lernangebot mit dem Anchored-Instruction-Ansatz https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/18/von-der-experimentierkiste-zum-online-lernangebot-mit-dem-anchored-instruction-ansatz/ Thu, 18 Oct 2018 12:03:39 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=14857

Die Experimentierkisten, die die Kinderforscher an Schulen verleihen, haben neben den unterschiedlichen Versuchsmaterialien immer den gleichen Inhalt:

  • Stundenleitfäden für die Lehrer – hier wird zu Beginn eine Frage aufgeworfen, der anschließend mittels eines Experiments nachgegangen wird
  • Versuchsanleitung zum Experiment
  • Arbeitsblätter, auf denen die Beobachtung während des Experimentierens festgehalten werden können
  • “Wissensboxen” mit Erklärtexten zu den naturwissenschaftlichen Hintergünden des Versuchs und der Vorstellung von Forschungsbereichen an der TUHH, welche sich mit der aufgeworfenen Thematik beschäftigen

Experimentier-Kiste (Foto: Kinderforscher an der TUHH)

Diese Bausteine bildeten das Gerüst für das zu entwickelnde Online-Lernangebot. Dabei wollten ich keine statische Sammlung von Experimentieranleitungen erstellen, sondern mit den Menschen in Interaktion treten, indem sie in eine Geschichte eingebunden werden. Die Menschen sollten auf spielerische Weise dazu gebracht werden, sich mit der Naturwissenschaft hinter unserem Alltag zu beschäftigen, ohne dass sie es unbedingt gleich merken.

Die Idee war, die Lernenden aus ihrem Alltag abholen, mit Fragen, die sie auch beschäftigten. Mit dem Ansprechen von Situationen, die jeder kennt, man sich aber nie so richtig erklären kann. Ich wollte Rätsel aufgeben, deren Lösen Spaß macht.

In Verbindung mit den tollen multimedialen Möglichkeiten, die Online-Lernräume bieten, half mir bei der Konzeption die Auseinandersetzung mit dem Anchored-Instruction-Ansatz.

Wesentliches Merkmal des Anchored-Instruction-Modells ist ein narrativer Anker, der Interesse wecken und die Aufmerksamkeit auf das Wahrnehmen und Verstehen der gestellten Probleme legen soll. So werden die Aufgabenstellungen für die Lernenden im Rahmen einer zusammenhängenden Geschichte gestellt. Im ersten Kniffelix Rätsel ging es um das Backen einer leckeren Pizza: Wie bekommt man den Teig so richtig schön fluffig? Um das Interesse der Lernenden zu wecken, haben wir einen Introfilm gedreht, der sie mit dem Einstiegsproblem konfrontiert. Hierbei standen vor allem die Einführung der Erzählung, das Aufwerfen der Fragestellung und die Abfolge interessanter Bilder im Vordergrund. Der Einsatz audiovisueller Medien zieht sich durch alle Kniffelix Lerneinheiten, die bei uns Missionen heißen.

Kniffelix Pizza Rätsel (Foto: Kinderforscher an der TUHH)

In den kurzen, aufeinander folgenden Missionen kommen die Lernenden Schritt für Schritt des Rätsels Lösung näher. Dabei recherchieren, explorieren und experimentieren sie, um der Naturwissenschaft hinter den Alltagsphänomenen auf die Schliche zu kommen. In der Kniffelix Community haben die Lernenden die Möglichkeit, sich mit anderen über ihre Erkenntnisse auszutauschen. In der Zusammenarbeit mit den anderen können die Kniffelix Rätsel schließlich gelöst werden. So fördert der Achored-Instruction-Ansatz nicht nur die Problemlösefähigkeit, sondern auch die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit. Schließlich sind Selbsttest ein ebenso wichtiger Bestandteil des Ansatzes. Durch Selbsttest können die Lernenden immer wieder ihren Leistungsstand erproben und im Falle von Kniffelix feststellen, ob sie die Inhalte der letzten Mission verinnerlicht haben.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Stephanie Stelzer.

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Kniffelix https://insights.tuhh.de/de/blog/project/kniffelix/ Fri, 05 Oct 2018 09:07:46 +0000 https://insights.tuhh.de/de/?post_type=project&p=15987

Kniffelix ist eine Mitmach-Experimentier-Seite, bei der alltägliche Phänomene mit Experimenten näher unter die Lupe genommen werden. In der Kniffelix Community können sich Lernende über ihre Versuchsergebnisse austauschen.

Podcast zum Projekt

Weitere Projekte:

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Erste Hilfe bei der Konzeption von Lernangeboten: das DO-ID-Modell https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/04/erste-hilfe-bei-der-konzeption-von-lernangeboten-das-do-id-modell/ Thu, 04 Oct 2018 10:40:41 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=14859

In der Konzeptionsphase meiner Arbeit, orientierte ich mich an einem Modell, welches ein ehemaliger Professor von mir entwickelt hat: das DO-ID-Modell. Das “Decision Oriented Instructional Design”-Modell” von Helmut M. Niegemann zeigt auf, welche Entscheidungen bei der Konzeption von multimedialen Lernumgebungen zu treffen sind.

Das Werk “Kompendium multimedialen Lernens” (Niegemann et al., 2008) stellt die Entscheidungsebenen des Modells vor und gliedert sich nach diesen. Das Handbuch bietet Hilfestellungen bei der systematischen Erstellung von Lerninhalten, indem es lern- und kognitionspsychologische Grundlagen behandelt und Entscheidungsalternativen mit ihren Aus- und Wechselwirkungen darstellt. Das Blättern in dem Buch hat mir sehr geholfen. Im Folgenden skizziere ich kurz die verschiedenen Ebenen des Modells.

Das DO-ID-Modell nach Helmut M. Niegemann, eigene Darstellung

Bevor es überhaupt an die Entscheidungsfindung geht, sollte man sich zunächst einmal über das Ziel des Projektes bewusst werden. Was soll mit dem Lernangebot später erreicht werden? Welches Problem soll damit gelöst werden? (Problemanalyse)

Weiterhin gilt es zu analysieren:
– Welcher Bedarf besteht für ein solches Angebot? (Bedarfsanalyse)
– Für welche Zielgruppen ist das Angebot gedacht? Welchen Hintergrund besitzen die Lernenden? Welche Vorkenntnisse haben sie? (Adressatenanalyse)
– Welches Wissen soll vermittelt werden? Welche Anforderung ergeben sich daraus an die Lernaufgaben? (Wissens- und Aufgabenanalyse)
Hier geht es um die didaktische Strukturierung des Angebots, d.h. welche Art von Wissen soll vermittelt, welche Kompetenzen erlernt und welche kognitiven und motorischen Operationen durchgeführt werden. Die Wissens- und Aufgabenanalyse bietet die Grundlage für spätere Designentscheidungen hinsichtlich Lehrstrategien, eingesetzten Medien, Methoden und Lernhilfen. Sie setzt lern- und kognitionspsychologische Kenntnisse voraus.
– In welchem Kontext soll das Angebot eingesetzt werden? Welche Rahmenbedingungen herrschen vor? (Analyse des Einsatzkontextes)
– Wie viel Ressourcen und Budget steht zur Verfügung (Kosten- und Ressourcenanalyse)

Wurden Antworten auf diese Fragen gefunden, sind Entscheidungen in folgenden Bereichen zu treffen:
Format: Struktur des Lernangebots (direkte Instruktion, problembasiertes Lernen, fallbasiertes Lernen oder auch aufgabengeleitete Simulation)
Content: Strukturierung des Lernstoffs (Auswahl, Segmentierung und Sequenzierung der Inhalte)
Multimedia-Design: die Auswahl, Gestaltung und Kombination verschiedener Medien (welche Sinneskanäle werden wie angesprochen)
Interaktionsdesign: Form und Ausmaß der Interkation zwischen dem Lernenden und der Lernumgebung
Motivationsdesign: Förderung und Aufrechterhaltung der Motivation der Lerndenden
Grafik/Layout: Gestaltungsfragen unter Berücksichtigung softwareergonomischer Aspekte und der Beachtung rechtlicher und ethischer Normen (Rechte, Barrierefreiheit)

Die Entscheidungen in den einzelnen Bereichen bedingen sich gegenseitig, sodass ein mehrstufiger Entscheidungsprozess in Gang gesetzt wird, bei dem es die verschiedenen Entscheidungen gegeneinander abzuwägen gilt. Die Umsetzung sollte von Usability-Tests begleitet werden.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Stephanie Stelzer.

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Kniffeliger Start – Namenssuche für ein Experimentier-Angebot https://insights.tuhh.de/de/blog/hooutuhh/2018/10/04/kniffeliger-start-namenssuche-fuer-ein-experimentierangebot/ Thu, 04 Oct 2018 08:08:54 +0000 https://insights.tuhh.de/?p=14853

Als ich bei den Kinderforschern an der TUHH  anfing, um ein digitales Lernangebot für Kinder zu entwerfen, hatten meine Kollegen keine Vorstellung davon, wie ein solches Angebot aussehen könnte. Das bisherige Team bestand aus Ingenieuren und Naturwissenschaftlern und Technikern, welche Experimentierkisten für Schulklassen entwickelten. Webseiten und Online-Umgebungen waren ein ganz neues Feld.

Die Kinderforscher sind eine Nachwuchsinitiative, die Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften begeistern möchten. Dazu bieten sie Heranwachsenden die Möglichkeit, in die Rolle eines Forschers schlüpfen. So war schnell klar, worum es bei dem Online-Lernangebot gehen sollte: junge Menschen dazu zu animieren, ihren Alltag bewusst zu hinterfragen. Es sollte aufgezeigt werden, dass unser Alltag voller spannender Phänomene steckt, denen man mit Experimenten auf den Grund gehen kann. Die Neugierde und der Entdeckerdrang sollte geweckt werden.

Naturwissenschaftliche Fächer zählten nie zu meinen Lieblingsfächern in der Schule. Dass ich, der kreative Medienmensch, ein Paradiesvogel an der Technischen Universität war, zeigte sich schnell als es um einen Namen für das Projekt ging. Vorschläge meiner Kollegen wie “Forscherzone” oder “Wunderwelt MINT” sagten mir nicht zu, sie schreckten mich eher ab. Als Nicht-Naturwissenschaftler, der keine natürliche Begeisterung für diesen Bereich hegt, konnte ich mich mit diesen Titeln nicht identifizieren. Dabei ging es doch genau um Leute wie mich. Wir wollten Hemmschwellen abbauen und Menschen ohne Vorinteresse dazu bewegen, sich mit Naturwissenschaften auseinander zu setzen.

Also fragte ich mich, was es bräuchte, damit ich mich mit so einem Angebot auseinandersetzen wöllte. Ich wählte einen spielerischen Ansatz: Die Wörter “Forschung”, Wissenschaft”, “Experiment” und “Naturwissenschaften” wurden ausgetauscht gegen “Rätseln”, “Knobeln” und “Tüfteln”. Ich hatte einen kleinen Detektiv vor Augen, der Sachen unter die Lupe nimmt und kniffelige Fälle löst. Und so ist auch der Name des Online-Angebots entstanden: Kniffelix.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Stephanie Stelzer.

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